Das macht unsere Kita aus!
Herzlich Willkommen in der kath. Kita St. Marien- Ahsen!
Die zweigruppige Kita befindet sich in einem kleinen Vorort von Datteln, welcher durch seinen dörflichen Charakter gekennzeichnet ist. Die Kita befindet sich in einer verkehrsberuhigten Nebenstraße, inmitten eines Wohngebiets, direkt hinter dem Gelände der freiwilligen Feuerwehr Ahsen.
In der Kita werden regulär 40 Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren, in zwei Gruppen betreut. Die Kita hat aufgrund ihrer überschaubaren Größe an Plätzen und Mitarbeitern einen familiären Charakter. Das wohnhausähnliche Gebäude erbaut in den siebziger Jahren, weist einen besonderen Charme auf. Täglich wird das Mittagessen in unserer Küche frisch zubereitet. Wenn man morgens durch die Kita geht, steigt einem der Duft von Essen in die Nase. Klein und Groß können anhand des Duftes manchmal direkt erraten, was es zu essen gibt. Die Frischküche hat, neben dem gesundheitlichen Aspekt, viele weitere Vorteile. Zum Beispiel geben die Kinder direkte Rückmeldung welche Mahlzeit besonders gut ankommt, oder äußern konkrete Wünsche für den Speiseplan. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Einrichtungskonzeption.
Der Eingangsbereich ist der Mittelpunkt der Einrichtung und durch die zentrale Lage vielseitig einsetzbar:
- als Treffpunkt beider Gruppen zum Feiern, Singen, Beten
- als Bewegungsbaustelle oder Rollenspielbereich
- als Experimentierecke
Von hier aus gelangt man in die Mäusegruppe zur linken Seite und in die Bärengruppe zur rechten Seite. Zu diesen Gruppenräumen gehören jeweils zwei Nebenräume: ein Ruheraum, ein Multifunktionsraum, der als Bewegungsraum genutzt wird. Vor der Gruppe befindet sich ein Vorraum mit den Kindergarderoben und der Sanitärbereich, mit einem Wickelbereich. Der Waschraum mit seinem großen Waschbecken lädt zu Wasserspielen oder Wasserexperimenten ein. Die Kita ist Kinderraum, so dass alle die Flure, Garderoben und Waschräume täglich nutzen dürfen, so kann die Garderobe z. B. in eine Bau-, Frühstücks-, Puppen- oder Kreativecke umgewandelt werden. Unsere Mäuse- und Bärenkinder wählen ihre Spielpartner gruppenübergreifend für diese unterschiedlichen Bereiche selbstständig aus.
Für das ganzheitliche Leben und Lernen finden die Kinder ein vielseitiges Angebot in den Gruppenräumen vor.
Hier einige Beispiele aus unserem Kita-Alltag:
- Nebenräume können den individuellen Förder- und Therapiebedürfnissen der Kinder angepasst werden
- Angebote im Nebenraum (der als Bewegungsraum genutzt wird) zum Bewegen und Toben
- Ruhe- /Snoezelraum zum Schlafen, aber auch als Rückzugsmöglichkeit
- breite Fensterbänke zum freien Spiel, oder für das Arbeiten mit abgewandten Arbeitsplatz wie Tablett Arbeit
- große Fenster, zum Rausschauen und Verweilen
- große und kleine Teppiche zum Bauen oder Konstruieren
- Eigentumsschubladen für kleinere oder größere Schätze
- Leseecken
- Tische zum Spielen und Gestalten
- Kreativbereiche, zum Basteln, Malen und zur freien Entfaltung der Fantasie
- Puppenecken und Rollenspielbereiche, Verkleidungsbereiche
- unterschiedliche Gesellschaftsspiele, Puzzle und vieles mehr
In regelmäßig stattfindenden Kinderbefragungen und Morgenkreisen bieten wir den Kindern die Gelegenheit bei der Gestaltung und Umgestaltung der Räume und Spielbereiche mitzuwirken. Ebenso bieten wir den Kindern viele Impulse, um das Außengelände vielfältig zu nutzen und zu gestalten.
Unsere Tageseinrichtung wirkt durch ihre übersichtliche Raumaufteilung und die lichtdurchfluteten Räume freundlich und gemütlich. Die ansprechende Raumgestaltung lädt unsere Familien mit ihren Kindern zum Verweilen ein. Durch die kleine Größe der Kita gibt es auch immer wieder wechselnde gruppenübergreifende Angebote. Die „Frühaufsteher“ Kinder sammeln sich bereits im Frühdienst bis um 8 Uhr in einer Gruppe. Ab 14 Uhr werden die Kinder aus beiden Gruppen zum gemeinsamen Spiel in einer Gruppe betreut.
Weitere gruppenübergreifende Angebote finden beim wöchentlichen Turnen, beim wöchentlichen Sing- und Spielkreis mit allen Kindern, Mal- und Bastelangebote im Eingangsbereich zu religiösen Themen oder Projekten wie St. Martin, Heilige 3 Könige, Erlebniswochen, Vorlesetag, backen etc. statt. Die Kinder unserer Kita werden gern in hauswirtschaftliche Tätigkeiten eingebunden, um lebenspraktische Tätigkeiten kennen und lieben zu lernen.
Die pädagogische Arbeit ist geprägt durch das christliche Menschenbild und vielen kindgerechten, religiösen Angeboten, wie Kindergottesdienste oder Bastel- und Legearbeiten im Kitaalltag. Durch das Lesen von religiösen Geschichten, Spielen, Symbolen, dem Gebet, sowie durch das Feiern von christlichen Festen und von Wortgottesdiensten eröffnen wir den Kindern einen Zugang zu Gott. Somit bieten wir den Kindern die Möglichkeit, ihren Glauben zu finden und diesen zu festigen. So wird auch die nahegelegene Kirche gern genutzt, um Gottesdienst zu feiern oder in der Weihnachtszeit die Krippe zu besuchen. Nicht alle Kinder sind in unserer Einrichtung katholisch. Trotzdem legen wir und auch viele Eltern Wert auf eine religiöse und werteorientierte Erziehung. Den Mitarbeiterinnen ist es ein Anliegen, die Kinder an den Glauben heranzuführen. Sie dienen den Kindern im täglichen Miteinander als Vorbilder. Zusätzlich wird unsere Einrichtung durch den Pastoralreferenten der Kirchengemeinde St. Amandus begleitet. Er feiert nicht nur die Gottesdienste mit uns, sondern hat auch immer ein offenes Ohr für Fragen und Ideen.
Ein weiterer beliebter Spielbereich stellt unsere Außengelände dar. Dies ist so angelegt, dass es die Kita umsäumt und grenzt an drei Seiten an Nachbargärten. Es bietet für die Kinder viele Nutzungsmöglichkeiten.
Im vorderen und hinteren Spielplatz- und Sandkastenbereich stehen den Kindern Spielgeräte zur Verfügung, die zum Schaukeln, Bauen, Rutschen, Klettern, Balancieren, Buddeln und Matschen einladen. Sie haben hier die Möglichkeit die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen und ihrem Bewegungsdrang nachzukommen.
Die gepflasterten Wege laden unterandern ein zum:
- Roller-, Zweirad- und Laufrad fahren
- Malen mit Straßenkreide
- Hüpfe Kästchen spielen
Aufgrund der Lage der Kita in Nähe der Natur wird viel Wert daraufgelegt, bei möglichst jedem Wetter an die frische Luft zu gehen. Kleine Ausflüge in die nähere Umgebung, wie den nahegelegenen Spielplatz, Wiese oder auch zur Kirche werden im Alltag gern umgesetzt.
Naturerfahrungen sind ein zentrales Thema unserer Kita. In jedem Jahr finden die sogenannten Erlebniswochen für alle Kinder der Kita statt. Generell werden viele Ausflüge in die Natur, wie zur Lippe, zum Bauernhof, in den Wald, zur Bücherei im Ort, zur Kirche etc. gemacht. Zudem nutzt die Kita die nahegelegene Turnhalle im Ort einmal in der Woche. Dort finden Bewegungsangebote statt, die gezielt auf das entsprechende Alter der Kinder abgestimmt werden. Im ersten Kitajahr erhalten unsere neuen Kinder noch ein Turnangebot in der Kita, da sie sich erst mit dieser vertraut machen. Den Kindern steht jederzeit der Nebenraum ihrer Gruppe zur Verfügung, um dort ihren Bewegungsdrang auszuleben. Diese sind entsprechend mit Bewegungselementen, wie Kletterwand, Sprossenwand ausgestattet.
Der Bildungs- und Erziehungsauftrag bildet die Grundlage zur Ausgestaltung der pädagogischen Arbeit unserer Kita. Wir begleiten Kinder nach dem situationsorientierten Ansatz. Dieser erweist sich als gut umsetzbar um Bildungs- und Lebensbewältigungsprozessen der Kinder zu fördern. Alltägliche Situationen werden aufgegriffen, um gemeinsam mit den Kindern Ziele und Projekte zu entwickeln. Die Fachkräfte begleiten und unterstützen die Kinder in ihrem Forschen, ihrer Neugierde die Welt zu entdecken, indem sie die kindlichen Interessen und Bedürfnisse respektieren und in der Arbeit aufgreifen. Das „Lern- Tempo“ bestimmt jedes Kind selbst, entsprechend seiner Lebenssituation und seines Entwicklungsstandes. Während ihrer Kindergartenzeit haben die Kinder ein nicht unerhebliches Mitspracherecht. Selbstbestimmt dürfen sie Materialien, Angebote, Räume und Spielpartner wählen. Sie setzten sich dadurch bewusst und intensiv mit ihrer Umgebung auseinander. Die jährliche Kinderbefragung, angepasst an die unterschiedlichen Altersstufen werden ausgewertet und die Umsetzung mit den Kindern besprochen. So kann es dazu kommen, dass Themen angepasst werden, sowie Raumaufteilung oder auch Regeln neu überprüft werden.
Alle Kinder werden ganzheitlich gefördert. Die Stärken und Schwächen jedes Einzelnen dabei anzunehmen und anzuerkennen ist für uns selbstverständlich. Das gemeinsame Spiel in der Gruppe bietet den Kindern vielfältige Anregungen, alles mitzumachen oder nachzuahmen. Uns ist es ein großes Anliegen für alle Kinder gerechte Rahmenbedingungen zu schaffen und alle Kinder mit und ohne Behinderung daran teilhaben zu lassen.
In beiden Gruppen der Kita kann eine inklusive Betreuung von Kindern angeboten werden. Die Fachkräfte in den Gruppen begleiten alltagsintegriert die Kinder und erstellt einen Teilhabe- und Förderplan. Dieser bildet neben der Bildungsdokumentation, die bei uns nach dem Salzburger Beobachtungkonzept erstellt wird, die Grundlage für die individuelle Förderung des Kindes, entsprechend seiner Bedürfnisse, Interessen und entwicklungsbedingten Voraussetzungen. Grundsätzlich sehen wir Inklusion als eine Aufgabe des gesamten Teams, die von allen Erzieherinnen der Kita gleichwertig getragen wird. Bei Kindern mit Inklusionsbedarfen finden regelmäßig Elterngespräche zum intensiven Austausch statt, wo auch Therapeuten zu eingeladen sind, um sich am "runden Tisch" genauer abstimmen zu können und vernetzt zu arbeiten.
Zusätzlich gibt es regelmäßige Elterngespräche zum Entwicklungsstand des einzelnen Kindes und die Möglichkeit, sich bei Bedarf und nach Absprache, jederzeit zusammenzusetzen.
Bildung und Förderung
Kindertageseinrichtungen haben einen gesetzlich verankerten Bildung- und Erziehungsauftrag. Sie sollen den Kindern vielfältige und bedarfsgerechte Angebote zur altersentsprechenden Entwicklung anbieten. In den unterschiedlichen Gruppenformen, finden alle Bildungsbereiche je nach Alter und Entwicklungstand der Kinder Berücksichtigung. Die Angebote sind entsprechend ausgerichtet und werden stetig angepasst. Kinder mit und ohne Behinderung, werden partizipativ in die Gestaltung des Kindergartenalltags einbezogen. Uns ist es wichtig die Neugierde des Kindes zu wecken, denn Neugierde ist die Voraussetzung für Lernen. Die Aufgabe der Erzieher*innen ist es in diesem Zusammenhang, die individuellen Bedürfnisse der Kinder zu erkennen, zu verstehen und in der pädagogischen Arbeit aufzugreifen. Die Kinder werden von den Erzieherinnen gezielt in ihrer Entwicklung unterstützt. Die Stärken und Ressourcen des Kindes, sowie ihre Lebensrealität bilden hierbei die Basis. Die Grundlage der pädagogischen Handlungsplanung ist die Bildungs- und Entwicklungsdokumentation. Für die Bildungsdokumentation nutzen wir das Salzburger Beobachtungskonzept (SBK).Zur Dokumentation der sprachlichen Entwicklung verwenden wir zusätzlich BaSiK. Die Entwicklungsdokumentation auf Kinderebene erfolgt durch das Portfolio, welche dem Kind am Ende der Kindergartenzeit überreicht wird. Mindestens einmal jährlich wird den Eltern ein Gespräch angeboten, in welchem ein Austausch über den Entwicklungs- und Bildungsstand des Kindes stattfindet.
Inklusion
Inklusion heißt für uns das Zusammenleben mit unterschiedlichsten Kindern, ob mit oder ohne Behinderung, zu praktizieren. Das Kind steht dabei als Ganzes im Vordergrund.
Wir gehen auf die individuellen Unterschiede der Kinder ein und bieten ihnen differenzierte, auf sie abgestimmte, Bildungsangebote und eine individuelle Lernbegleitung, mit dem Wissen um ihre Einzigartigkeit und auf Basis des Teilhabe- und Förderplanes.
Eingewöhnungskonzept
„Auf die Beziehung kommt es an!“
Der Beginn des Kindergartens ist für alle Kinder ein erster großer Schritt aus der Geborgenheit der Familie. Grundvoraussetzung für das Loslassen können ist eine Atmosphäre von Vertrauen, Sicherheit und Akzeptanz. Für einen sanften Übergang von der Familie in die Kita beziehen wir daher bewusst die Eltern in den Eingewöhnungsprozess mit ein.
Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns am Berliner Eingewöhnungsmodell. Dieses beinhaltet die schrittweise Eingewöhnung. Das Kind wird hierbei von einer vertrauten Bezugsperson (Eltern, Großeltern) begleitet. Die Dauer der Eingewöhnung richtet sich nach dem Kind und ist somit individuell sehr verschieden. Je jünger die Kinder sind desto länger kann diese Zeit dauern, in der Regel aber nicht mehr drei bis vier Wochen.
Das letzte Kitajahr und der Übergang in die Schule
Die gesamte Kita Zeit ist bereits eine intensive Vorbereitung auf die Schule und beginnt nicht erst im letzten Kitajahr. Allerdings ist das letzte Jahr vor der Einschulung für alle Kinder, Eltern, aber auch Erzieherinnen ein ganz besonderes Jahr. Unsere Vorschulkinder beider Gruppen treffen sich einmal wöchentlich zum „Lerndrachentreff“ mit den zuständigen pädagogischen Fachkräften. Die Vorschulkinder wachsen als Gruppen der „Lerndrachen“ zusammen und begreifen sich immer mehr als „die Großen“. Zu Beginn des letzten Kitajahres wird den Eltern nochmal ein Elternnachmittag angeboten, wo die Vorschularbeit nochmal konkret erklärt wird. Neben der Erweiterung von kognitiven, emotionalen und feinmotorischen Kompetenzen geht es insbesondere darum, das Selbstvertrauen und die Selbstständigkeit, sowie die Selbstständigkeit zu fördern und erweitern. Neben der inhaltlichen Erarbeitung bestimmter Themen steht das Erlangen der Schulfähigkeit im Vordergrund. Damit ist gemeint, dass die Kinder nochmal intensiv lernen zusammen in der Gruppen zu arbeiten; sich mit eigenen Beiträgen zur Wort zu melden, somit vor einer Gruppe zu sprechen; Rücksicht auf andere zu nehmen, wie zu warten bis man selbst an der Reihe ist; abzuwechseln, Materialien zu teilen; einen Handlungsplan für gestellte Aufgaben zu entwickeln und dafür Sorge zu tragen, dass der Arbeitsplatz vorbereitet und nachbereitet wird; für eine gewisse Zeit still zu sitzen; ein Aufgabenverständnis zu entwickeln; Konzentration zu erweitern, Zuhören lernen und nicht dazwischen reden, sowie auch das selbstständige Lernen in den Selbstlernphasen.
In jedem Jahr gibt es Kompetenzkisten, die gefüllt sind mit Materialien zu den Oberthemen:
- Die „Ich bin ich“ Kiste, Selbst- Sozialkompetenz (inklusive Kinderrechte)
- Sprachförderkiste (kommunikative Fähigkeiten)
- Feinmotorik / Graphomotorische Übungen
- Logik und Mathematik (Erfassen von Größen und Mengen)
- Natur und Umwelt mit Experimenten, Lern- und Arbeitsverhalten
Diese Kompetenzkisten werden stetig erweitert, ausgetauscht und in jedem Jahr auch Gruppenabhängig individuell angepasst. Zu den Gruppenstunden finden zusätzliche Ausflüge zu den verschiedenen Themenbereichen statt. Typische Ausflugsziele sind: Besuch der Schleuse, Besuch der Feuerwehr, Besuch eines Polizeiautos bei uns in der Kita, Besuch des Baubetriebshofs, Verkehrsspaziergang, Besuch der Imkerin, Besuch des Wasserwerks in Haltern, usw.
Die Vorschulkinder haben neben den angeleiteten Themen auch im Gruppenalltag die Möglichkeit in der sogenannten Selbstlernphase ihre Kompetenzen, wie etwa der korrekte Umgang mit Schere und Klebe zu erweitern. So können sie beispielsweise das Schneidebuch/Schneidepass innerhalb der Gruppe selbst erarbeiten bzw. fortführen. Die Kompetenzkisten bieten den Vorteil, dass für alle Kinder mit ihrem ganz unterschiedlichen Entwicklungsstand die Teilhabe ermöglicht wird, da jedes Thema in verschiedenen Schwierigkeitsstufen entsprechend des Entwicklungsstandes bearbeitet werden kann. So erfahren sich auch Kinder, die sich in der Inklusion befinden, als Teil der Gruppe und können ihre Fähigkeiten weiter ausbauen, ohne stetig auf ihre Defizite hingewiesen zu werden.
Zum Ende der Kita Zeit werden die Kinder nochmal durch einen Selbstbehauptungskurs gezielt in präventiv zum Thema Selbstvertrauen gestärkt (gute und schlechte Gefühle, wer sind meine Vertrauenspersonen, wie kann ich mich abgrenzen etc.). Kurz vor den Sommerferien findet dann der Abschlusstag für unsere Lerndrachen statt, wo diese gemeinsam mit ihren Eltern in einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Marien Ahsne verabschiedet werden. Anschließend folgt ein gemeinsamer Ausflug bevor sich alle wieder in der Kita zur Übergabe der Portfolioordner und Ausklang in der Kita treffen.
Schutzkonzept
Unser Schutzkonzept – Für die Sicherheit und das Wohl der Kinder
Der Schutz der uns anvertrauten Kinder hat in den Kindertageseinrichtung der kath. Kirchengemeinde St. Amandus höchste Priorität.
Daher haben die pädagogischen Fachkräfte, die Einrichtungsleitung, die Verbundleitung und der Träger zusätzlich zum institutionelles Schutzkonzept ein organisatorisches Schutzkonzept erstellt. Dieses ist fester Bestandteil unserer Konzeption und prägt unser pädagogisches Handeln in allen Bereichen.
Warum ein Schutzkonzept?
Ein organisatorisches Schutzkonzept in Kitas ist in Deutschland gesetzlich verankert und fester Bestandteil des Kinderschutzauftrags.
Folgende gesetzliche Vorgaben sind dafür maßgeblich:
- § 45 SGB VIII – Betriebserlaubnis für Einrichtungen
- § 8a SGB VIII – Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung
- § 79a SGB VIII – Qualitätsentwicklung
- § 1 Abs. 3 Nr. 4 SGB VIII – Schutz des Kindeswohls
- Bundeskinderschutzgesetz (BKiSchG, 2012)
- UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK)
Das Schutzkonzept unseres Verbundes dient dem Ziel, Kinder zuverlässig vor Gefährdungen zu bewahren und ihnen einen sicheren Raum zum Aufwachsen zu bieten. Hintergrund sind unter anderem gesellschaftliche Entwicklungen, gesetzliche Vorgaben (s.o.) sowie die Verantwortung von Einrichtungen, präventiv und professionell mit dem Thema Kinderschutz umzugehen.
Durch klare Haltungen, transparente Regeln und ein achtsames Miteinander schaffen wir ein Umfeld, in dem die Rechte der Kinder geachtet und geschützt werden.
Unser Verständnis von Kinderschutz
Für uns bedeutet Kinderschutz, die körperliche, seelische und soziale Unversehrtheit der Kinder sicherzustellen. Dies umfasst sowohl den Schutz vor (sexualisierter)Gewalt, Übergriffen und Vernachlässigung als auch den Schutz ihrer persönlichen Rechte – wie das Recht auf Beteiligung, Selbstbestimmung, Individualität der Persönlichkeit, Privatsphäre und respektvollen Umgang.
Unsere Verfahrenswege
Um Kinderschutz verbindlich und nachvollziehbar zu leben, haben wir in unserern Einrichtungen klar definierte Verfahrenswege festgelegt. Dazu gehören unter anderem:
- Transparente Abläufe bei der Wahrnehmung von Anhaltspunkten für eine mögliche Kindeswohlgefährdung
- Kooperation mit Fachberatungen und externen Stellen, wie der insoweit erfahrenen Fachkraft (ISEF)
- Regelmäßige Fortbildungen des Teams rund um Kinderschutz, Prävention und Schutzrechte
- Interne Leitlinien und Verhaltensregeln, die Orientierung und Professionalität sicherstellen
- Ein strukturiertes Beschwerde- und Beteiligungsverfahren für Kinder und Eltern
Diese Verfahrenswege sind im Alltag fest verankert und sorgen dafür, dass wir verantwortungsvoll, fachlich und im Sinne der Kinder handeln können.